Wie funktioniert die Behandlung?

Nach gründlicher Diagnostik wird passend zur Erkrankung ein individueller Therapieplan erstellt. Dabei berücksichtige ich Faktoren wie persönliche Möglichkeiten und Wünsche. Für eine günstige Prognose empfehle ich eine oder zwei Therapiesitzungen pro Woche. Die Sitzungen finden an festen Wochentagen zu festen Uhrzeiten statt. Bei wichtigen Gründen (etwa einem unaufschiebbaren Ereignis wie Klassenfahrt, Examen, Trauerfeier o.ä.) bemühen wir uns gemeinsam um einen Ersatztermin für nicht wahrnehmbare Therapietermine.

Sollte eine Terminabsage unumgänglich sein, so erbitte ich die Einhaltung einer Absagefrist von 24 Stunden. Auch mit Husten, Schnupfen und anderem Übel kann die Therapiestunde stattfinden. Die Psychotherapie sollte möglichst immer weitergehen, damit auch das schwer Aushaltbare im Leben sich hier in unserer gemeinsamen Zeit deutlich zeigen kann und nicht ausgeblendet wird. Dazu gehören alle körperlichen Erkrankungen die nicht tatsächlich der Bettruhe bedürfen (wie Fieber oder ein akuter Magen-Darm-Infekt). Dies gilt insbesondere dann, wenn sie einmal den ursprünglichen Anlass für die Behandlung gegeben haben.

Meine Urlaubs- und Fortbildungsplanung gebe ich weit im Voraus bekannt.

Die Eltern sind an der Behandlung mit eigens für sie bereitgestellten Sitzungen beteiligt. Ihre Stunden finden in der Regel im Verhältnis 1:4 zum Kind statt, also ca. ein- bis zweimal pro Monat. Ganz grob kann man sagen: je jünger das Kind ist, umso intensiver sind die Eltern einbezogen. Elterntermine vereinbaren wir von Stunde zu Stunde, je nach Bedarf in engeren oder größeren Abständen.