Einbeziehung der beteiligten Erwachsenen

Als Bezugspersonen (möglich sind neben den Eltern auch verantwortliche Großeltern oder ältere Geschwister, Pflegeeltern, Heimbetreuer o.a.) begleiten Sie aktiv den psychotherapeutischen Prozess. Hier können Sie zur Sprache bringen wie Sie Ihr Kind, sich selbst und Ihre Elternschaft verstehen, welche Probleme Sie miteinander im Alltag haben, was Sie sich für ein zukünftiges Miteinander wünschen.

Gerade bei strittigen Familiensituationen ist es oft wichtig, mit einem Dritten die Beziehungen zu betrachten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Hier werden wir zusammen neue Lösungswege andenken, die Sie dann ausprobieren können. Wenn wir gemeinsam verstehen, wie Ihr Umgang miteinander mit den Bedürfnissen ihres Kindes in Zusammenhang steht, werden Sie auf die herausfordernden Fragen Ihres Kindes neue Antworten finden. So können Sie einen konstruktiven Dialog für sich und Ihr Kind erarbeiten.

Einbeziehung der beteiligten Erwachsenen

Wichtig ist: für die Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren müssen beide Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis erteilen. Wir werden in unserer Kennenlernphase genau klären, wie die Kooperation zugunsten des Kindes gelingen kann, auch wenn Eltern getrennt und „zerstritten“ sind. Elterngespräche sollen i.d.R. gemeinsam stattfinden, jedoch ist im Einzelfall zu ermitteln, ob, weshalb und wie die Zusammenarbeit anders gelingen kann.

Die Psychotherapie von Jugendlichen ab 15 Jahre kann auch ohne die Einbeziehung der Eltern stattfinden. Sofern Du also Gründe hast die dafür sprechen, kannst Du Dich ganz ohne deren Wissen an mich wenden. Ich garantiere Dir, dass alles was Du mir mitteilst, vertraulich behandelt wird!